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Das aktuelle Rundschreiben der IKM (03/15)
geschrieben von: Fred ()
Datum: 04. März 2015 07:44

Nachdem hier ja fast alle schon mit "H" Kennzeichen rumfahren, dacht ich mir, ich koper hier mal das neueste Rundschreiben der IKM rein. Das ist die Initiative, denen wir es u.A. zu verdanken haben, dass man mit "H" in die Zonen einfahren darf ohne weitere Auflagen erfüllen zu müssen:

Die Gründung des Vereins IAK e.V.

Die Initiative Kulturgut Mobilität e.V. wurde gegründet, um historische motorisierte Fortbewegungsmittel als Kulturgut anerkennen zu lassen. Jetzt scheint dieses Ziel durch die Gründung des IAK e.V. (Initiative Automobiles Kulturgut e.V.), deren Gründungsmitglied die Initiative Kulturgut Mobilität, vertreten durch den Ersten Vorsitzenden ist, ein gutes Stück nähergekommen zu sein.

Lesen Sie nachfolgend die erste Pressemitteilung des Vereins im Wortlaut:

Das Automobile Kulturgut ist eine der weltweit bedeutsamsten Entwicklungen der vergangenen 120 Jahre.
Gründung des Vereins IAK Initiative Automobiles Kulturgut e.V. hervorgegangen aus dem Parlamentskreis Automobiles Kulturgut des Deutschen Bundestages
IAK e.V. bereitet Antrag für das Automobile Kulturgut als immaterielles UNESCO-Kulturerbe vor

In Deutschland wird das Automobile Kulturgut u.a. vom fraktionsübergreifenden und vom Bundestagspräsidenten offiziell anerkannten Parlamentskreis Automobiles Kulturgut des Deutschen Bundestages (PAK) betreut. Er besteht aus Abgeordneten, interdisziplinär sowie international agierenden Institutionen, Funktionsträgern, Pressevertretern, führenden Vereinen, Verbänden, Messevertretern und Museen, Oldtimerhändlern, Restaurierungsbetrieben, Prüforganisationen, Dienstleistungsunternehmen und für die Initiative bedeutenden Meinungsbildnern und Enthusiasten. Aus ihm ist die IAK Initiative Automobiles Kulturgut e.V. hervorgegangen.

Die IAK e.V. fördert die Ermittlung und Vermittlung des gesamtgesellschaftlichen Wertes des Automobilen Kulturguts. Ziel ist es, mit dem transnationalen zweistufigen Antragsverfahren für das Automobile Kulturgut die Auszeichnung als immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe zu erlangen, das Engagement für das Automobile Kulturgut im öffentlichen Bewusstsein zu stärken, die Bewegung zum Erhalt der historischen Fahrzeuge auszubauen sowie Schutz- und Weiterentwicklungsmaßnahmen zur Pflege und zum Erhalt des Kulturgutes zu ergreifen.

Anlass
Die weltweite Automobilentwicklung steht durch technische und gesellschaftliche Entwicklungen (Elektromobilität – autonomes Fahren – Car Sharing – abnehmender Status in der Gesellschaft) an einer Zeitenwende. Nach über 120 Jahren wird der Verbrennungsmotor mehr und mehr von alternativen Antriebssystemen (Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellenantriebe) und das selbstbestimmte zugunsten des computergesteuerten autonomen Fahrens ergänzt.

Das Kraftfahrzeug als Symbol individueller Mobilität des 20. Jahrhunderts in Europa, Asien und in den USA prägte den Städtebau, das Freizeitverhalten, die Ikonographie der Werbung, industrielle Entwicklungen und das ästhetische Empfinden der Menschen sowie das Nachdenken über Katastrophen. Es stand als Universalmetapher für alles Gute und Böse. Das Kraftfahrzeug wird als Statussymbol in der Gesellschaft zukünftig einen neuen Stellenwert erhalten.

Relevanz
Das Automobile Kulturgut und seine Entwicklungsgeschichte sind von gesamtgesellschaftlicher Relevanz. Die mit dem Automobilen Kulturgut einhergehende Tradition wird u.a. im Rahmen der Bewegung zum Erhalt der historischen Fahrzeuge weitergelebt. Die Teilhabe an dieser Bewegung in Deutschland ist unabhängig vom Besitz eines historischen Fahrzeuges:

Sie findet in mehr als 4.000 öffentlichen Veranstaltungen jährlich statt.
56 Prozent der Oldtimer- und 65 Prozent der Youngtimer-Enthusiasten (Besitzer und Fans) sind in großen Automobilclubs bzw. Markenclubs vereinigt.
57 Prozent der Oldtimerclubs sind Veranstalter oder Teilnehmer an grenzüberschreitenden, mehrtägigen Veranstaltungen.

Die Bewegung dient somit auch dem Tourismus und der Arbeitsplatzsteigerung. 44 Prozent der Clubs engagieren sich für wohltätige Organisationen.

Es gibt einen Bestand von 420.000 registrierten historischen Fahrzeugen (älter als 30 Jahre) in Deutschland. Der Bestand verteilt sich auf das gesamte Bundesgebiet mit Schwerpunkten in den Großstädten (München, Berlin, Hamburg, Köln). Insgesamt gibt es 1.500 Betriebe und 21.000 Arbeitsplätze im Bereich klassische Fahrzeuge. Sowohl national als auch international herrscht ein Nachwuchs- und Fachkräftemangel.

Historische Fahrzeuge:

sind Sympathieträger, weil 53 Prozent der Deutschen Oldtimer gern auf der Straße sehen und diese markenübergreifend sympathisch wirken. Unabhängig vom Besitz ist eine uneingeschränkte Teilhabe möglich.
haben einen großen öffentlichen Rückhalt in der Gesellschaft, weil jeder dritte Deutsche sich für Oldtimer interessiert
werden von über 50 Prozent der Deutschen als technisches Kulturgut wahrgenommen
sind kein negativer Umweltfaktor, weil ihre durchschnittliche Fahrleistung insgesamt nur 0,2 Prozent der Gesamtleistung aller deutschen PKWs ausmacht und weil sie ein Beispiel für nachhaltige Nutzung und Ressourcenschonung sind.

Das Automobile Kulturgut ist eine der weltweit bedeutsamsten Entwicklungen der vergangenen 120 Jahre.

Die Mitglieder des Parlamentskreises Automobiles Kulturgut im Deutschen Bundestag erteilten einen Prüfauftrag für das Automobile Kulturgut als immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe. Dafür wurde nach mehreren intensiven Sitzungen und umfänglicher Bewertung der Arbeitsgruppenmitglieder sowie verschiedener Experten zu den Statuten der UNESCO der Verein IAK Initiative Automobiles Kulturgut e.V. gegründet. Präsident des Vereins ist Carsten Müller, MdB, Vizepräsidenten sind Herr Martin Halder, Meilenwerk AG, und Bernhard Kaluza, Präsidium Allgemeiner Schnauferl-Club (ASC). Weitere Gründungsmitglieder sind Wolfgang Blaube, Klaus Müller, Franz Graf zu Ortenburg, Mario De Rosa, Dagmar Ziegler. Die IAK Initiative Automobiles Kulturgut e.V. agiert unter starker Beteiligung des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs e.V. (ADAC) und des Automobilclubs von Deutschland (AVD). Die IAK e.V. erfüllt mit ihrer Satzung die Statuten der UNESCO. Dieses erfolgt durch die Vermittlung der kulturellen, technischen und gesellschaftlichen Werte der automobilen Tradition, ihrer Pflege und Weiterentwicklung während und auch nach der Antragserstellung. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt gemeinnützige Ziele. Seine Organe wirken ehrenamtlich.



Vom 26.-29.03.2015 findet in Stuttgart die Retro-Classics statt, auf welcher die Initiative Kulturgut Mobilität e.V. wieder auf der Empore in Halle 1 vertreten ist. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und Ihre Fragen rund um unsere politische Arbeit für Sie.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Mario De Rosa
stellvertretend für den Vorstand der Initiative



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